© 2020 | VORMWEG creations

  • Xing
  • Linkedin
  • Instagram
  • Facebook

    Ihr könnt was erleben! | Thema: Inspiration



    „Jetzt hauen Sie doch mal einen raus!“


    Individuelle und kreative Ideen auf Knopfdruck, bitte! Bei unserer Arbeit stehen wir täglich vor dieser Aufgabe. Aber woher kommen die Ideen? Wie läuft der Prozess der Ideenfindung ab? Wo findet man neue Inspirationsquellen?


    Der Ideenfindungsprozess orientiert sich an dem vermeintlichen Gegenteil der Kreativität: der Wissenschaft. Das Vier-Phasen-Modell erklärt den Ablauf der Ideenfindung sehr anschaulich. Alles beginnt mit dem Auftrag des Kunden und der daraus resultierenden Fragestellung. Darauf folgt eine intensive Auseinandersetzung mit der Thematik in Form der Wissens­aneignung: recherchieren, sichten, erforschen, sammeln und sortieren (Phase 1).

    Anschließend ist eine bewusste Entfernung von dem Thema nötig, um das Wissen reifen zu lassen und seinem Unterbewusstsein die Möglichkeit zu geben, sich auszutoben (Phase 2). Das gelingt dann am besten, wenn man etwas tut, was es nicht erlaubt, nebenher noch andere Dinge zu tun, die die Konzentration beanspruchen (z. B. Duschen, lange Autofahrten, Spaziergänge). Dann trifft ER dich– der GEISTESBLITZ (Phase 3).

    Abschließend gilt es noch, die neue Idee auf Machbarkeit zu prüfen und den Geistesblitz stetig zu optimieren (Phase 4). Dieser Prozess kann sich während einer Arbeitsphase natürlich wiederholen und weiterentwickeln, denn oftmals ist es nicht die erste Idee, die auch wirklich überzeugt.


    Ist der Geistesblitz, der spontane Einfall der großen Idee, eine außergewöhnliche Eigenschaft, die nur wenige Menschen besitzen? Selbstverständlich nicht! Der Schlüssel zur Kreativität liegt in der Inspiration. Wer kreativ sein will, muss zunächst einmal sein eigenes Wissenszentrum befüllen, denn wo nichts ist, kann auch nichts werden.


    Aber muss man dafür – wie es Film, Fernsehen oder die vielen beeindruckenden Bilder in den sozialen Medien vorleben – an das andere Ende der Welt reisen, um dort zu meditieren oder einen Berg zu erklimmen, oder sich gar wie van Gogh ein Ohr abschneiden? Nein, denn täglich sehen wir und dennoch sind wir meist blind. Ein Beispiel hierzu: Wie sieht das Muster auf eurer Bettdecke aus? Könntet ihr es jetzt aufzeichnen? Wie ist die Wand eurer U-Bahn-Haltestelle gestaltet, auf die ihr täglich mehrere Minuten lang starrt? Das soll heißen: Sich inspirieren lassen bedeutet letztendlich, bewusst zu sehen, mehr als nur das Offensichtliche wahrzunehmen und vor allem neugierig und offen durch die Welt zu gehen. Dazu muss man aber allem voran seine Komfortzonen – die oft das so gemütliche Sofa oder schlicht der Alltag sind – verlassen. Als Nährboden für Kreationen reicht oftmals schon ein langer Spaziergang mit dem Hund durch die Natur, wo man Farben, Formen und Bewegungen wahrnehmen kann. Oder eine Kunstausstellung oder ein gutes Konzert. Alles, was dich interessiert, kann eine Inspirationsquelle sein. Tausche dich intensiv mit Menschen aus verschiedenen Branchen aus, bereise die Welt und schaue dir Filme an. Versuche, die Dinge bewusst wahrzunehmen und vor allem auf die Details zu achten. So können kreative Bühnenkonzepte von kleineren Künstlern, die mit wenig Budget auskommen müssen, gleichermaßen inspirieren, wie das herunterfallende Laub im Wald, das wie Konfetti im Sonnenlicht schimmert.


    Fazit

    Es muss nicht immer die Reise in ferne Länder und Kulturen sein, um seinen Horizont zu erweitern, sondern auch und gerade die Welt und die Menschen direkt vor eurer Haustür können so viel mehr als einfach nur Alltag sein. Also: aufstehen, rausgehen und die Welt bewusst erleben.


    Sie wünschen sich Unterstützung bei der Entwicklung Ihrer Kreativität?

    Gerne stehen wir Ihnen und Ihrem Team für Workshops zur Verfügung!